Krankenhausreform – KGS

Tag - Krankenhausreform

Viele Krankenhäuser kämpfen ums Überleben

Die wirtschaftliche Situation der deutschen Krankenhäuser bleibt dramatisch. 2024 haben zwei Drittel der Krankenhäuser Verluste geschrieben (66 Prozent). Der Anteil der Krankenhäuser mit einem Jahresfehlbetrag ist damit nochmals um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bundesweit beurteilen nur noch sechs Prozent der Krankenhäuser ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als eher gut. Für 2026 erwarten lediglich 13 Prozent der Häuser, dass sich ihre wirtschaftliche Lage verbessern wird. Das sind Ergebnisse des...

KGS-Mitgliederversammlung 2025: Kurs auf Transformation und Versorgungssicherheit

Bei der Jahresmitgliederversammlung der KGS diskutierten Politik und Kliniken die Krankenhausreform sowie die sächsischen Schwerpunkte für Investitionsfinanzierung und Strukturtransformation. Zudem wurde Dirk Köcher in den KGS-Vorstand gewählt. Leipzig. Die Krankenhausreform steht weiterhin im Zentrum der bundesweiten gesundheitspolitischen Diskussion. Zugleich rücken in Sachsen besondere Herausforderungen in den Vordergrund – vor allem die Investitionsfinanzierung sowie die Transformation von Krankenhausstrukturen. Vor diesem Hintergrund hat die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) heute im Rahmen ihrer Jahresmitgliederversammlung zentrale...

„Bund will Anschein erwecken, dass Krankenhausreform keine tiefgreifenden Strukturveränderungen zur Folge hätte“

Zu der Krankenhausreform der Bundesregierung und den aktuellen Sparplänen zulasten der Krankenhäuser gibt das Präsidium der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) die folgende Erklärung ab. Die Politik muss endlich Verantwortung übernehmen und sich öffentlich zu den wahren Zielen der Krankenhausreform bekennen. Die Krankenhausträger sind nicht mehr bereit, sich von der Politik hinhalten zu lassen. Angesichts der Ankündigungen erwarten die Krankenhäuser von der Bundesregierung klare Aussagen zur Zukunft der Krankenhauslandschaft. Es heißt, jetzt Verantwortung zu...

Sparbeschlüsse der Bundesregierung gefährden Krankenhausversorgung

Die KGS kritisiert die geplanten Einsparungen der Bundesregierung von 1,8 Milliarden Euro scharf. Diese gefährden die wirtschaftliche Stabilität der Kliniken und damit die flächendeckende Versorgung. Leipzig. Die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) schließt sich der scharfen Kritik der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) an den jüngsten Sparbeschlüssen der Bundesregierung an. Die geplanten Einsparungen von rund 1,8 Milliarden Euro im Gesundheitswesen treffen die Kliniken in einer Phase massiver wirtschaftlicher Unsicherheit und struktureller Belastung. Damit würden den...

Krankenhäuser protestieren mit offenem Brief an Ministerin

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat mit einem offenen Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken auf die Sparbeschlüsse der Bundesregierung zulasten der Krankenhäuser reagiert. Der Verband kritisiert darin die geplanten Einsparungen von rund 1,8 Milliarden Euro scharf. Sie treffen die Kliniken in einer Phase der wirtschaftlichen Unsicherheit. „Die Bundesregierung begeht mit ihrem Beschluss nichts anderes als Wortbruch gegenüber den Krankenhäusern. Wer gestern nach jahrelangem Druck aus Krankenhäusern und Ländern den Kliniken endlich...

Wortbruch gegenüber den Krankenhäusern

Zu den am Freitag bekannt gewordenen Sparplänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die mit 1,8 Milliarden Euro vor allem die Krankenhäuser betreffen, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft Dr. Gerald Gaß: „Mit diesem Spargesetz macht die Regierung die Rolle rückwärts bei den Krankenhäusern. Die Regelung, wonach die Krankenhäuser einen vollen Inflationsausgleich für die gestiegenen Kosten erhalten, wurde erst auf erheblichen Druck der Bundesländer und angesichts der massiven wirtschaftlichen Notlage der Krankenhäuser vor...

Die Krankenhausreform bleibt unvollendet

Im heute öffentlich gewordenen Kabinettsentwurf zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) sieht die Deutsche Krankenhausgesellschaft noch erhebliche Defizite mit Blick auf die im Koalitionsvertrag verabredeten Anpassungen der Krankenhausreform. Substanzielle Verbesserungen, die die Krankenhausreform dauerhaft praxistauglich machen sollten, sind nicht zu finden. Insgesamt bleibt die Reform der Reform auch weit hinter den Erwartungen und Forderungen der Länder zurück. Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende der DKG, Dr. Gerald Gaß: „Deutschland benötigt eine Krankenhausreform, um die Versorgungsstrukturen bedarfsgerecht...

Sächsischer Krankenhaustag 2025: Fokus auf Krankenhausreform, Finanzierung und Digitalisierung

Reformdruck trifft Aufbruchsstimmung: Beim Sächsischen Krankenhaustag 2025 wurde deutlich, dass die Krankenhausreform enorme Aufgaben, aber auch viele Chancen eröffnet. In Workshops, Diskussionen und einer Fachausstellung standen Digitalisierung und Zukunft der Versorgung im Fokus. Die Krankenhausgesellschaft Sachsen e. V. (KGS) zieht erneut ein positives Fazit des diesjährigen Sächsischen Krankenhaustages, der am 1. Oktober 2025 in Leipzig stattfand. Mit über 400 Gästen aus Politik, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Krankenhauspraxis bestätigte sich erneut die zentrale...

Bundestag ebnet Weg für stabilere Krankenhaus-Finanzen

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt den finalen Beschluss des Bundestags, den Krankenhäusern vier Milliarden Euro u.a. als sogenannte Sofort-Transformationskosten in Form eines Rechnungszuschlags zukommen zu lassen. Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende der DKG, Dr. Gerald Gaß:  „Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine und dem folgenden Inflationssprung haben die Krankenhäuser ein riesiges Defizit von fast 15 Milliarden Euro angehäuft. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben hat viele Kliniken in die Insolvenz getrieben....

Verschiebung des Krankenhausgesetzes ist fatales Signal – Politischer Streit gefährdet die Reform

Zur Verschiebung des Krankenhausgesetzes (KHAG) erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß: „Die Verschiebung des Krankenhausgesetzes um mindestens drei Wochen ist ein fatales Zeichen für die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung. Trotz dezidierter Vereinbarungen im Koalitionsvertrag und weitgehend einheitlicher Positionierung aller 16 Bundesländer kann sich das Bundeskabinett nicht auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf zur Anpassung der Gesundheitsreform einigen. Dieser Streit innerhalb der Regierung bringt enorme Unsicherheit für die Krankenhäuser mit sich....