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KGS-Frühjahrsempfang: Krankenhäuser fordern kreativen Pragmatismus in der Krankenhausplanung

Nach zwei Jahren Pandemie fand wieder der traditionelle KGS-Frühjahrsempfang mit Vertretern der sächsischen Krankenhäuser, Ärzten, Repräsentanten der Krankenkassen, der Politik und des sächsischen Sozialministeriums statt. Moderiert vom KGS Vorstandsvorsitzenden Herr Dr. Sven Langner und dem KGS Vorstandsmitglied Dirk Herrmann diskutierten im Podium Herr Marcel Koch (GF der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH), Herr Dr. Stephan Helm (GF KGS), Frau Dr. Claudia Eberhard (Abteilungsleiterin sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt) und Herr Professor Dr. Michael Albrecht (Medizinischer Vorstand Universitätsklinikum Carl Gustav Carus AöR). Die Podiumsteilnehmer kamen rückblickend auf die Zeit der Coronapandemie zu dem Ergebnis, dass sich die Krankenhausstrukturen im Freistaat Sachsen in der Krise bewährt haben. Die Krankenhäuser in Sachsen arbeiteten vertrauensvoll mit den koordinierenden sächsischen Krankenhäusern der Maximalversorgung zusammen. So konnten allein im Gebiet des alten Regierungsbezirks Dresden 23.600 Verlegungen von Coronapatienten innerhalb Sachsens und in andere Bundesländer organisiert werden. Trotz zeitweiser sehr starker Auslastung war die Krankenhausversorgung der behandlungsbedürftigen Patienten zu jeder Zeit sichergestellt. Aktuell bewähren sich die koordinierenden Netzwerke der sächsischen Krankenhäuser bei der Versorgung geflüchteter Ukrainer und Kriegsversehrter.

Für die Zukunft wünschen sich die Podiumsteilnehmer verstärkten Mut und kreativen Pragmatismus in der Krankenhausplanung, bei den Investitionen und beim Aufbau sektorenübergreifender Versorgungstrukturen. So müsse das neue Sächsische Krankenhausgesetz so gestaltet werden, dass Patienten möglichst schnittstellenfrei ambulant, teil- und vollstationär von den Krankenhäusern versorgt werden können.  In der Krankenhausplanung des Freistaats müssten in den nächsten Jahren couragierte Entscheidungen getroffen werden, die den demographischen Entwicklungen Rechnung tragen. Herr Dr. Helm stellte zum Schluss fest: „Der nächste Krankenhausplan wird die Nagelprobe für die Herausforderungen der kommenden demographischen Veränderungen sein.“

Corona – Quarantäneregeln wirklich lockern? | Doku

07.04.2022

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Droht den sächsischen Kliniken wieder ein harter Corona-Winter?

21.10.2021

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Virtuelles Meeting 16. September 2021

Im Zuge der Vorbereitung und Planung des Sächsischen Krankenhaustages 2021 hatten wir uns frühzeitig entschieden, diesen auf Grund der unsicheren Prognosen ins Jahr 2022 zu verschieben.

Am 16. September 2021 fand dafür ein virtuelles Meeting, ganz im Zeichen der anstehenden Bundestagswahl statt.
Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmar, übernahm freundlicherweise für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft.

Unter dem Tenor „Krankenhausversorgung und -finanzierung im Kontext zur Bundestagswahl (Erwartungen an
die künftige Bundesregierung)“
trugen namhafte Experten vor:

  • Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender, Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.
  • Rainer Striebel, Vorsitzender des Vorstandes, AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen

Im Anschluss diskutierten unter Leitung von Frau Dr. Minde und Dr. Stephan Helm die Podiumsgäste ihre Positionen und Standpunkte.

Ca. 100 interessierte Gäste nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich per Livestream.

 

Virtuelles Frühjahrsmeeting 2021

Am 13.04.2021 fand das erste virtuelle Frühjahrsmeeting der Krankenhausgesellschaft Sachsen statt. Eine Vielzahl von Eingeladenen, nicht nur aus dem Krankenhausbereich, nahm an der Veranstaltung teil. Das neue Format wurde im Nachgang sehr positiv bewertet. Ein herzliches Dankeschön an die aktiv beteiligten Gäste:

  • Frau Staatsministerin Petra Köpping und Frau Staatssekretärin Dagmar Neukirch, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Alexander Krauß, Mitglied des Bundestages und
  • Thomas Lemke, Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft e. V., Vorstand der Sana Kliniken AG und Mitglied im Coronabeirat des BMG.

Interessante Gespräche fanden insbesondere zu den Themen Corona (aktuell und post Corona), Zukunftswerkstatt, Strukturentwicklung und Haushalt statt. Hier haben Sie die Möglichkeit, noch einmal in das Meeting reinzuschauen.

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Die Krankenhausgesellschaft Sachsen feiert ihr 25-jähriges Jubiläum

Mit einer Festveranstaltung im Dresdner Residenzschloss unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich beging die Krankenhausgesellschaft Sachsen in Anwesenheit von mehr als 200 Gästen, darunter viele langjährige Weggefährten aus Politik und Gesundheitswirtschaft, ihr 25-jähriges Jubiläum.

Der Vorsitzende des Vorstands der KGS, Dr. Sven U. Langner, erinnerte in seiner Eröffnungsrede an die vor dem Hintergrund der politischen Wende und damit verbundener gesellschaftlicher Umbrüche ersten und vordringlichsten Aufgaben der verbandlichen Arbeit: „Diese war von Beginn an gekennzeichnet durch intensives und engagiertes Mitwirken aller, um die Grundlagen für eine politische, rechtliche, wirtschaftliche und nachhaltige Erneuerung der Krankenhausstrukturen im Freistaat Sachsen zu schaffen.“

Im Rahmen eines paritätisch durch Bund, Kassen und Freistaat Sachsen finanzierten Aufbauprogramms auf der Grundlage des Artikel 14 GSG wurden seither circa 5,5 Mrd. EUR für Sanierung, strukturelle Bereinigung und Optimierung, Modernisierung und außerordentliche Leistungssteigerung investiert. Nunmehr verfügt der Freistaat Sachsen mit 80 Krankenhäusern über eine leistungsstarke und moderne Versorgungsstruktur. Mit Blick auf die Notwendigkeit der ständigen Weiterentwicklung des Erreichten formulierte Langner: „Dass wir Sie, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, heute in unseren Reihen begrüßen dürfen, empfinden wir als Zeichen gegenseitiger Wertschätzung für gemeinsam Geleistetes, vor allem aber als ein gutes Zeichen für Bereitschaft und Fähigkeit zur notwendigen Weiterentwicklung und Ausgestaltung sächsischer Krankenhausversorgung als wesentliches Element öffentlicher Daseinsfürsorge im Freistaat Sachsen.“

Zentrale Herausforderungen bei der Gestaltung zukunftsfähiger Versorgungsstrukturen sieht die KGS insbesondere in

  • der wirtschaftlichen Sicherstellung,
  • der personellen Absicherung von stationärer, ambulanter und notärztlicher Patientenversorgung,
  • der Sicherung einer angemessenen Balance der Versorgung von ländlichen Räumen und Zentren,
  • der Nutzung und Einbindung der Krankenhäuser im Rahmen der Etablierung sektorenübergreifender und integrierter Versorgungsstrukturen sowie
  • der schrittweisen Einführung IT-gestützter Kommunikationsstrukturen.


Werbefilm
im Auftrag der KGS (Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.). Darin werden zwei junge Ärzte aus Österreich vorgestellt, die am Herzzentrum Leipzig und an der Uni Hautklinik arbeiten. In Interviews berichten sie über ihre Erfahrungen, die Möglichkeiten der Weiterbildung und die Vorteile einer Tätigkeit an sächsischen Kliniken. (2013)