Gesundheitsversorgung – KGS

Tag - Gesundheitsversorgung

KGS warnt: Lauterbachs Alleingang bringt Krankenhausversorgung in Gefahr

Die KGS warnt vor den mittel- und langfristigen Folgen durch die Entscheidung des Bundesgesundheitsministers Lauterbach, seine umstrittene Krankenhausreform auch ohne Länderzustimmung durchzusetzen. Zu befürchten ist ein weiteres eher chaotisches Krankenhaussterben und keine strukturierte Transformation zu einer weiterhin bedarfsgerechten Krankenhausversorgung. Leipzig. In einer Pressekonferenz vom 30. Januar 2024 hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach angekündigt, seine umstrittene Krankenhausreform gegebenenfalls auch ohne die Zustimmung der Bundesländer durchzusetzen. Diese Vorgehensweise gefährdet nach Ansicht der Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS)...

Sächsischer Krankenhaustag 2023: Die aktuelle Krankenhausreform im Brennpunkt

Der Sächsische Krankenhaustag fand am 28.09.2023 zum Thema »Aktuelle Krankenhausreform im Brennpunkt« in Leipzig statt. Die fachliche Diskussion wurde in Workshops zu den Themen Entwicklung der sächsischen Krankenhauslandschaft, Krankenhausfinanzierung, Personal und Pflege sowie Digitalisierung vertieft. Leipzig. Der Sächsische Krankenhaustag fand in diesem Jahr am 28.09.2023 in neuem Ambiente, in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig statt. Erneut versammelten sich insgesamt ca. 370 Akteurinnen und Akteure, Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger...

KGS und AOK PLUS im Kabinett zum Thema Krankenhausreform

Gesundheitsministerin Petra Köpping hat heute das Kabinett gemeinsam mit Rainer Striebel, dem Vorstandsvorsitzenden der AOK PLUS und Friedrich R. München, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS), über den aktuellen Stand der Krankenhausreform und aktuelle Herausforderungen der Krankenhäuser informiert. Dresden. In der heutigen Kabinettssitzung hatten Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS und Friedrich R. München, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen Gelegenheit, der sächsischen Staatsregierung zur Lage der sächsischen Krankenhäuser über den aktuellen Stand der...

Kliniken vereinen sich im bundesweiten Protestaufruf für einen Inflations- und Tarifkostenausgleich

Deutsche Krankenhäuser mobilisieren für einen landesweiten Protesttag am 20. September. Mit Kundgebungen in mehreren Städten und einer Hauptveranstaltung in Berlin fordern sie vehement einen Ausgleich der drastisch gestiegenen Kosten aufgrund anhaltender Inflation. Leipzig. Die herausfordernde finanzielle Lage der deutschen Krankenhäuser wird am 20. September in einem landesweiten Protesttag erneut in den Mittelpunkt gerückt. Krankenhäuser aus verschiedenen Bundesländern machen mit Demonstrationen und einer zentralen Kundgebung in Berlin auf die drängende Notwendigkeit eines...

Licht und Schatten aber vor allem Sorge um unkontrolliertes Kliniksterben

Vom Abschluss der Eckpunkte für die Krankenhausreform bis zu einem Gesetzentwurf ist es noch ein weiter Weg. Gerade die Unbestimmtheit vieler Aussagen im Eckpunktepapier birgt Unsicherheit und gibt den Krankenhäusern noch keine verlässliche Grundlage für die weiteren Planungen. Diese Unklarheiten prägten auch die Diskussionen auf dem Krankenhausgipfel „Spezial“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) in Berlin. Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach und seine Landeskollegen aus Baden-Württemberg, Bayern und Bremen kommentierten und interpretierten die...

Absichtserklärungen und Prüfaufträge sind keine wirksame Reform – unkontrolliertes Krankenhaussterben geht weiter

Zu den Eckpunkten der Krankenhausreform erklärt der DKG-Vorstandsvorsitzende Dr. Gerald Gaß: „Das Ergebnis der Bund-Länder-Gespräche ist in seinen konkreten Auswirkungen enttäuschend. Aus der großen Krankenhausreform, die vollmundig als Revolution angekündigt wurde, wurde nun ein Eckpunktepapier voller Absichtserklärungen und Prüfaufträgen. Natürlich ist es gut und richtig, dass man sich auf Eckpunkte für diese Reform geeinigt hat, denn wir brauchen diese Reform dringend. Positiv ist auch, dass man von dem radikalen Totalumbau, den...

Geordnete Umgestaltung der Krankenhauslandschaft oder unkontrolliertes Kliniksterben

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß, erklärt zu den heute stattfindenden finalen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern zur Krankenhausreform: „Beide Seiten stehen in der Verantwortung durch ihre heutigen Beschlüsse für eine geordnete Neugestaltung der Krankenhauslandschaft zu sorgen. Es darf in den kommenden Monaten und Jahren kein unkontrolliertes Kliniksterben geben, das zu Wartelisten und Versorgungsengpässen führt. Dort wo Krankenhaustandorte wegfallen oder umgestaltet werden sollen, muss die Politik die Bevölkerung...

Mehr Investitionen in gute Gesundheitsversorgung erforderlich

Anlässlich der Diskussionen um den Bundeshaushalt 2024, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Dr. Gerald Gaß: „Die Krankenhäuser in Deutschland stehen vor großen Aufgaben. Um so unverständlicher ist die zuletzt immer wieder getroffene Aussage, dass in einem rund 450 Milliarden Euro umfassenden Bundeshaushalt, für die Sicherung der Krankenhausversorgung, kein Geld vorhanden sei. Dies ist nichts anderes als die Kapitulation der Politik vor den drängendsten Herausforderungen. Die Krankenhäuser befinden sich in...

Bund-Länder-Treffen zur Krankenhausreform – Bund ignoriert weiterhin die Forderungen der Länder

Bund und Länder haben bei einem Treffen zur geplanten Krankenhausreform noch keine Einigung erzielt. Trotzdem hält der Bundesgesundheitsminister an seinem Zeitplan fest und erwartet einen Durchbruch in einem nächsten Treffen im Juli. Vor dem gestern stattgefundenen Bund-Länder-Treffen zur Krankenhausreform in Berlin, haben die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder, die für die Krankenhausplanung zuständig sind, gemeinsam Forderungen zur Anpassung des Eckpunktepapiers des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Krankenhausreform gestellt. Eine zentrale Forderung aller...

KGS weist Lauterbachs Aussagen zur Schlaganfallversorgung zurück – Schlaganfallnetzwerke in Sachsen leisten einen wesentlichen Beitrag zur flächendeckenden Versorgung von Schlaganfallpatienten

Die kürzlich getätigten inadäquaten Äußerungen von Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach in der TV-Sendung Markus Lanz am 22.06.2023 und gegenüber verschiedenen Medien bezüglich angeblich mangelnder Behandlungsqualität sowie einer schlechten Schlaganfallversorgung in deutschen Kliniken wird von der Krankenhausgesellschaft Sachsen zurückgewiesen. Diese Aussagen stoßen auf Unverständnis und markieren einen bedauerlichen Tiefpunkt in der gesundheitspolitischen Debatte des Bundesgesundheitsministers. In ihrer Fünften Stellungnahme hat die vom Bundesgesundheitsminister eingesetzte Kommission erklärt, jährlich seien bundesweit rund 5.000 Todesfälle...