DKG-Pressemitteilungen – Seite 2 – KGS

DKG-Pressemitteilungen

Sachliche Debatte zum Pflegebudget statt politischer Schnellschüsse

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) warnt vor einer weiteren Eskalation der Debatte um das Pflegebudget. Nach haltlosen und nicht belegten Betrugsvorwürfen seitens der Krankenkassen droht die Diskussion zunehmend von der Sachebene abzugleiten. Ein aktueller Änderungsantrag der Bundesregierung zum Krankenhausreformanpassungsgesetz verschärft diese Entwicklung zusätzlich. Er würde zu fruchtlosen Abgrenzungsdebatten über die konkreten Tätigkeiten des Pflegepersonals und zu noch mehr Dokumentation, Kontrolle und Bürokratie führen. „Natürlich müssen wir über die Weiterentwicklung des Pflegebudgets sprechen“,...

Krankenhäuser warnen vor Engpässen bei Desinfektionsmitteln

Anlässlich der bevorstehenden Sitzung des Ausschusses für Biozidprodukte (BPC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) nochmals eindringlich davor, Ethanol als krebserregende sogenannte CMR-Substanz einzustufen und somit für die breite Anwendung faktisch zu verbieten. Dazu erklärt der DKG-Vorstandsvorsitzende Dr. Gerald Gaß: „Ethanol ist der maßgebliche Bestandteil in den gängigen Desinfektionsmitteln im Gesundheitswesen. Müssten Krankenhäuser auf Desinfektionsmittel auf Ethanolbasis verzichten, hätte das verheerende Auswirkungen auf den Infektionsschutz und würde die...

Krankenhausreform jetzt praxisnah korrigieren – Bundesregierung und Länder sollten in Klausur gehen

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) appelliert an die Bundesregierung und das Bundesgesundheitsministerium, die Beratungen zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) in der kommenden Woche für notwendige und zielführende Änderungen zu nutzen. Ziel muss es sein, das Gesetz realitätsnah auszugestalten und mehrheitsfähig durch Bundestag und Bundesrat zu bringen. „Wir brauchen eine Anpassung der Krankenhausreform, die sich an der Versorgungsrealität orientiert – und zwar schnell und umfassend. Die Politik darf diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen“, erklärt Dr....

Krankenhäuser fordern Einbindung in Digitalstrategie

Zur heute von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vorgestellten „Digitalstrategie für das Gesundheitswesen und die Pflege“ erklärt Prof. Dr. Henriette Neumeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG: „Die Deutsche Krankenhausgesellschaft begrüßt die Digitalstrategie des Bundesgesundheitsministeriums und die geplante regelmäßige Fortschreibung. Wir gehen nun in die fachliche Prüfung der angekündigten Maßnahmen. Wir fordern, die Krankenhäuser verbindlich und kontinuierlich in die Umsetzung der Digitalstrategie einzubinden. Die krankenhausspezifischen Lücken der Vergangenheit – insbesondere bei der ePA – sind...

Krankenhäuser fordern mehr Prävention

Wie seit Jahren vermeldet das Statistische Bundesamt auch 2025, dass die Zahl der alkoholbedingten Krankenhausbehandlungen in Deutschland gesunken sei. Mit 283.500 Fällen 2024 hat sich deren Anzahl im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2012 in etwa halbiert. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sieht darin das Ergebnis von deutlich weniger Alkoholkonsum vor allem bei jüngeren Menschen. Sie verweist aber auf den im internationalen Vergleich nach wie vor weit überdurchschnittlichen Alkoholkonsum in Deutschland...

Krankenhäuser bereit für Rückkehr des Zivildienstes – aber nur zu realistischen Bedingungen

Die deutschen Krankenhäuser wären bereit, erneut Zivildienstleistende zu beschäftigen und ihnen die Möglichkeit einzuräumen, im Falle einer Wiedereinführung ihren Dienst in Kliniken zu leisten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). Demnach signalisieren 93 Prozent der befragten Krankenhäuser eine sehr hohe Bereitschaft, Zivildienstleistende wieder aufzunehmen. Bereits vor der Aussetzung des Zivildienstes hatten 87 Prozent der Kliniken Zivildienstleistende beschäftigt. Für die Krankenhäuser wäre eine Wiedereinführung des Zivildienstes damit kein Neuland,...

Mehr Demut, Herr Ex-Minister

Dass sich der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach derzeit weiterhin in die Gesundheitspolitik seiner Nachfolgerin einmischt, ist politisch schlechter Stil und fachlich wenig überzeugend. Darauf weist der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerald Gaß, hin: „Karl Lauterbach trägt mit seiner Amtsführung als Bundesgesundheitsminister maßgebliche Verantwortung dafür, dass in den vergangenen drei Jahren kaum tragfähige Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Krankenhausstrukturen erzielt wurden. Diese Bilanz scheint er bis heute nicht ausreichend zu reflektieren. Er...

Krankenhäuser legen Vorschläge für eine Verbesserung der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung vor

Der Bedarf für professionelle Hilfe und Unterstützung für psychisch erkrankte Menschen wächst kontinuierlich. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat daher ein Positionspapier mit politischen Forderungen zur Sicherung und Verbesserung der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung durch die Krankenhäuser vorgelegt. Sechs Kernpunkte stehen dabei im Mittelpunkt: Die DKG fordert, die sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen so zu reformieren, dass Krankenhäuser stärker für ambulante Behandlungen geöffnet werden. So ließen sich die Situation für die Patientinnen und Patienten...

Eine bessere Prävention ist der Schlüssel zu weniger Todesfällen

Anlässlich der neuesten Daten aus dem Statistischen Bundesamt zu Krebserkrankungen und -behandlungen in Deutschland fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) einen Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik hin zu mehr Prävention ein. Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende der DKG Dr. Gerald Gaß: „Das Statistische Bundesamt vermeldet für 2024 weniger Krebstote aber mehr Krebsbehandlungen als im Vorjahr. Dass weniger Menschen an Krebs sterben, ist eine gute Nachricht. Dass es dennoch mehr Behandlungen gab, beweist den medizinischen...

Wichtiges Signal für die Krankenhäuser

Nach der gestrigen Verabschiedung des Gesetzes zur Umsetzung der CER-Richtlinie und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen (Kritis-Dachgesetz) im Bundestag erklärt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Prof. Dr. Henriette Neumeyer: „Die DKG begrüßt die lange erwartete Verabschiedung ausdrücklich. Das Kritis-Dachgesetz ist ein wichtiges Signal in einer schwierigen Zeit, in der Frieden nicht mehr selbstverständlich und konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz auch in den deutschen Krankenhäusern leider unumgänglich geworden...