DKI – KGS

Tag - DKI

Krankenhäuser haben massiv Personal aufgebaut

Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Jahren massiv Personal aufgebaut. Das ist eines der Ergebnisse des neuen Fachkräftemonitoring der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Die Untersuchung gibt einen umfassenden Einblick in die Personalsituation an deutschen Krankenhäusern. Zwischen 2000 und 2023 wuchs die Zahl der in deutschen Krankenhäusern Beschäftigten um 276.000 auf 1,42 Millionen. Allein die Zahl der Ärztinnen und Ärzte ist dabei von 122.000 auf 212.000 gestiegen, die der Pflegekräfte als größte...

Kosten deutscher Krankenhäuser sind im internationalen Vergleich niedrig

Deutsche Krankenhäuser verursachen im europäischen Vergleich besonders niedrige Kosten. Die Kosten für die stationäre Patientenbehandlung liegen deutlich unter denen in vergleichbaren westlichen Ländern Europas. Das ist das Ergebnis einer Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). Während in Deutschland pro Krankenhausfall nur gut 6.000 Euro an Kosten entstehen, sind es in Dänemark mehr als 7.000 Euro und in den Niederlanden und der Schweiz sogar über 8.000 Euro. Mit jeweils drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts...

Krankenhäuser haben aus Corona gelernt, die Politik nicht

Die Krankenhäuser haben sich gut auf zukünftige Pandemien und andere Extrem-Ereignisse eingestellt. Allerdings sind die politischen Rahmenbedingungen noch immer nicht ausreichend, um Pandemien und ähnliche Ereignisse gut zu bewältigen. Das ergab eine repräsentative Blitzumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) unter deutschen Krankenhäusern. Vor genau fünf Jahren, am 27. Januar 2020, wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland nachgewiesen. 97 Prozent der Krankenhäuser gehen heute davon aus, besser auf eine Pandemie vorbereitet zu sein...

Wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser erreicht historischen Tiefpunkt

Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in Deutschland ist so dramatisch wie noch nie. Seit Einführung des Fallpauschalensystems im Jahr 2003 haben noch nie so viele Krankenhäuser Verluste verzeichnet wie im Jahr 2023 (61 Prozent der Häuser) und eine so schlechte wirtschaftliche Lage beklagt wie 2024. Der Anteil der Kliniken mit unbefriedigender wirtschaftlicher Lage erreicht in diesem Jahr einen Höchststand von 80 Prozent, und der Anteil der Häuser in guter wirtschaftlicher...

Akzeptanz der elektronischen Patientenakte nicht durch zu knappe Fristen gefährden

Den deutschen Krankenhäusern muss mehr Zeit zur Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) eingeräumt werden. Das ergab eine Blitzumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Der Krankenhausverband fordert, die Pilotphase zur Einführung der ePA über den 15. Februar 2025 zu verlängern. Nur knapp die Hälfte der Krankenhäuser geht davon aus, dass die Hersteller der Krankenhausinformationssysteme (KIS) die ePA-Module bis zum Ende des ersten Quartals 2025 liefern können. Ebenfalls die...

Analyse bestätigt existenzbedrohende Auswirkungen der Krankenhausreform

Die Krankenhausreform des Bundesgesundheitsministers gefährdet in hohem Maße die flächendeckende Gesundheitsversorgung in Deutschland und wird zu Abteilungs- und Standortschließungen vor allem in ohnehin schon schlechter versorgten Regionen führen. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung zu den Folgen der Reform, die die Vebeto GmbH vorgelegt hat. Dabei handelt es sich um einen Teil der Auswirkungsanalyse, die Minister Lauterbach bis heute schuldig geblieben ist. Eine von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) in...

Kliniken glauben nicht an den Erfolg von Lauterbachs Reform

Die deutschen Krankenhäuser blicken nach wie vor äußerst skeptisch und pessimistisch auf die möglichen Auswirkungen der Krankenhausreform. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Sommerumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) für den Krankenhaus-Index. Repräsentativ befragt wurden 358 Krankenhäuser in ganz Deutschland. So gehen 71 Prozent der Kliniken davon aus, dass der wirtschaftliche Druck nicht wie von Bundesgesundheitsminister Lauterbach angekündigt sinken, sondern vielmehr steigen wird. 95 Prozent erwarten, dass die geplante Vorhaltefinanzierung bei...

Wirtschaftliche und personelle Situation in den Psychiatrien bleibt schwierig

Die psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen in Deutschland schätzen ihre wirtschaftliche Situation zur Jahreswende 2023/2024 eher kritisch ein. Nur 17 Prozent der psychiatrischen und psychosomatischen Fachkliniken und 10 Prozent der psychiatrischen Fachabteilungen in Allgemeinkrankenhäusern beurteilen ihre wirtschaftliche Lage als gut. Gefragt nach den Erwartungen für das Jahr 2024 gehen die Einrichtungen mehrheitlich von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aus. Hauptgründe hierfür sind die steigenden Sach- und Personalkosten, die die Einrichtungen mit...

Nur noch 7 Prozent der Kliniken bezeichnen wirtschaftliche Lage als gut

Die deutschen Krankenhäuser schauen mit großer Sorge und Skepsis auf die Krankenhausreform und erwarten, dass die Reform ihre Ziele mehrheitlich nicht erreicht und sich die Versorgung in Deutschland sogar verschlechtern wird. Das ist das Ergebnis der jährlichen Frühjahrsumfrage im Krankenhaus-Index des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI). Danach bezeichnen nur noch sieben Prozent der Kliniken ihre wirtschaftliche Lage als gut oder sehr gut, 61 Prozent hingegen als schlecht oder sehr schlecht. Auf große...

Repräsentative Umfrage bestätigt eklatante Mängel im Klinikatlas

Vier von fünf Kliniken werden im Bundes-Klinikatlas des Gesundheitsministeriums mit zahlreichen falschen Daten aufgeführt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) unter deutschen Kliniken. Als häufigsten Fehler nannten die Krankenhäuser falsche oder fehlende Daten zu Fallzahlen, Bettenzahlen und Notfallstufen. Außerdem ordne der Klinik-Atlas Fachabteilungen falsch zu, gebe falsche Zahlen zur Personalausstattung an und führe wichtige Zertifikate nicht auf, so die Krankenhäuser. Sogar Adressen und Krankenhausnamen seien...