DKG-Pressemitteilungen – Seite 61 – KGS

DKG-Pressemitteilungen

Neues Informationsportal „Krankenhausregister Sachsen“ Online

Das neue Informationsportal „Krankenhausregister Sachsen“ ist heute überarbeitet und im neuen Design Online gegangen. Das Informationsportal „Krankenhausregister Sachsen“ bietet leicht zugängliche Informationen über Krankenhausleistungen im Freistaat Sachsen für Patienten, niedergelassene Ärzte, Behörden und Verbände und weiteren Interessierten. Das Krankenhausregister Sachsen ist unter www.krankenhausregister-sachsen.de erreichbar. Das Krankenhausregister Sachsen basiert inhaltlich und strukturell auf den von den Krankenhäusern zu veröffentlichenden Qualitätsberichten. Darüber hinaus haben die Krankenhäuser die Möglichkeit, im Krankenhausregister Sachsen aktuelle Informationen über das Qualitätsmanagement der...

120 Jahre Rechtsmedizin an der Universität Leipzig

Das Königlich-Sächsische-Kultusministerium fasste am 5. Mai 1900 den Beschluss, an der Universität Leipzig ein selbständiges gerichtsmedizinisches Institut zu errichten. Richard Kockel, Extraordinarius für Gerichtliche Medizin, hatte Sachsens Regierende von dieser Notwendigkeit überzeugt. Fünf Jahre später war es dann soweit und das Institut für Gerichtliche Medizin konnte eröffnet werden. In wenigen Tagen jährt sich der Gründungstag des Instituts zum 120. Mal. Wegbereitend waren zuvor die Forderungen führender Ärzte, wie Gottfried Welsch und...

Medizininformatik-Initiative erhält grünes Licht für bundesweite Patienteneinwilligung

Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder hat ihr Einverständnis zu einem bundesweit einheitlichen Mustertext für die Patienteneinwilligung gegeben. Auf diesen hatten sich alle an der Medizininformatik-Initiative (MII) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligten Universitätsklinikstandorte zuvor verständigt, darunter auch Leipzig. Die Akzeptanz der Einwilligungsdokumente ermöglicht der medizinischen Forschung nun, auf Basis der EU-Datenschutzgrundverordnung bundesweit eine breite Einwilligung in die Nutzung pseudonymisierter klinischer Daten einzuholen. Das ist...

Dringender gesetzlicher Nachbesserungsbedarf

DKG ZUM ENTWURF EINES ZWEITEN GESETZES ZUM SCHUTZ DER BEVÖLKERUNG BEI EINER EPIDEMISCHEN LAGE VON NATIONALER TRAGWEITE Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt, dass mit der Gesetzesinitiative des Bundesministeriums für Gesundheit die Ausweitung der Testmöglichkeiten gefördert werden soll. Eine engmaschige Testung von Patienten und Mitarbeitern in den Krankenhäusern ist zur Flankierung der schrittweisen Rückkehr in die Regelversorgung unverzichtbar. Alle Patienten und alle Mitarbeiter müssten mindestens einmal pro Woche getestet werden können. Das...

DKG zum Gesetz zur Finanzierung der Krankenhäuser im Ausnahmezustand

Krankenhäuser erkennen die Nachbesserung der Politik zur Finanzierung der Krankenhäuser in der Krise - es bleiben aber drängende Fragen, die gemeinsam gelöst werden müssen Die Krankenhäuser erkennen an, dass Bundesgesundheitsminister Spahn auf die berechtigte und deutliche Kritik der Krankenhäuser sehr schnell reagiert hat. Aus Sicht der DKG bleibt die grundlegende Schwäche des Gesetzentwurfs, dass die Finanzierung der Kliniken auch im gegenwärtigen Ausnahmezustand weitgehend im Rahmen der komplexen Abrechnungssysteme erfolgen...

Das ist kein Schutzschirm, das ist ein fataler politischer Fehler des Ministers

DKG zum Gesetz zur Finanzierung der Krankenhäuser im Ausnahmezustand Mit dem heute bekannt gewordenen Gesetzentwurf zum Ausgleich der finanziellen Belastungen für die Krankenhäusern bricht der Bundesgesundheitsminister das Versprechen der Kanzlerin zu einem umfassenden Schutzschirm für die Krankenhäuser. Damit werden die, die vor den größten Herausforderung stehen und am dringendsten in der Corona Krise gebraucht werden, im Stich gelassen. „Der Gesetzentwurf von Herrn Minister Spahn schafft nicht das notwendige Vertrauen in...

Arbeitsfähigkeit der Krankenhäuser ist gemeinsame Aufgabe – Schutzschirm notwendig

DKG zu den Forderungen und Zusagen der Bundeskanzlerin und des Bundesgesundheitsministers zur Situation der Kliniken Die zentrale Aufgabe allen Handelns in der Corona-Krise ist es, die Arbeitsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser und damit die Versorgung schwer kranker Patienten sicherzustellen. Selbstverständlich kommen in diesem Zusammenhang die Kliniken der Aufforderung der Bundeskanzlerin und des Bundesgesundheitsministers nach, ab der kommenden Woche, soweit wie es medizinisch vertretbar ist, Patientenbehandlungen in den Kliniken zurückzufahren. Damit machen...

Pflegepersonalbemessungsinstrument baldmöglichst einführen

DKG ZUR DEBATTE IM DEUTSCHEN BUNDESTAG Die DKG begrüßt den Antrag der Fraktion Die Linke, das von DKG, Pflegerat und Verdi entwickelte Pflegepersonalbemessungsinstrument PPR 2.0 schon zum 1. Januar des kommenden Jahres einzuführen. „Wir sehen gerade in der Zeit der Pandemie, wie wichtig das Personal in den Kliniken ist. Wir brauchen mehr Pflegekräfte, und dazu müssen auch politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, so dass Pflegekräfte gern und gut in Krankenhäusern arbeiten....

Krankenhäuser sind vorbereitet

DKG ZU STEIGENDEN CORONA-INFEKTIONSZAHLEN „Das Corona-Virus und seine Auswirkungen auf die Versorgung stellen für die deutschen Krankenhäuser eine große Herausforderung dar. Die Kliniken sind aber bestmöglich aufgestellt und bereiten sich intensiv auf steigende Infektions- und Patientenzahlen vor“, erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Georg Baum. Die Isolierung von Corona-Patienten bzw. Verdachtsfällen dient derzeit der Eindämmung der Ausbreitung des Virus, nicht der Behandlung der Kranken. Ein Isolierzimmer kann fast jedes Krankenzimmer mit...

G-BA katapultiert die Psychiatrie um 40 Jahre zurück

DKG ZUR ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE PERSONALBESETZUNG IN DER PSYCHIATRISCHEN UND PSYCHOSOMATISCHEN VERSORGUNG Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat gegen die Stimmen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) einen Beschluss zur Mindestpersonalbesetzung in der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung getroffen, der die Versorgung in diesem Bereich um 40 Jahre zurückwirft. Das enttäuschende Ergebnis dieser G-BA-Entscheidung: Mehr Personal für Dokumentation und Bürokratie, weniger Personal für die psychisch kranken Menschen. Die Kontrollwut der Krankenkassen führt dazu, dass moderne Versorgungsangebote...